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Filmkritik: "Renn, wenn du kannst" (2010)

Im Jahr 2010 wurde „Renn, wenn du kannst“ auf der Berlinale und anschließend in

ausgewählten Kinos gezeigt.


Der Film erzählt die Geschichte von Ben (Robert Gwisdek), der nach einem schweren Autounfall, bei dem er seine Freundin verloren hat, querschnittgelähmt ist und im Rollstuhl

sitzt. Weder zu seinen Zivildienstleistenden, noch zu seiner überfürsorglichen Mutter, kann er eine besonders gute Bindung aufbauen, oft ist er unfreundlich und geht kaum aus dem Haus.


Doch mit seinem neuen Zivi Christian (Jacob Matschenz) wird alles anders. Und als sich

beide dann noch in die gleiche Frau, die Cellistin Annika (Anna Brüggemann), verlieben,

entsteht zwischen diesen drei Personen eine sowohl ungewöhnliche als auch wunderbare

Freundschaft. Eine große Frage ist: Darf man sich als Rollstuhlfahrer überhaupt verlieben und ist das alles so einfach mit der Liebe?


Robert Gwisdek als Ben spielt ganz großartig die Rolle eines Tetraplegikers und hat mich

damit vollkommen überzeugt. Der Film hat sowohl sehr lustige als auch hochdramatische

Szenen zu bieten. Viele werden dem Film nie zu vor begegnet sein, was sehr schade ist, denn es ist ein kleiner, aber absolut sehenswerter Film. Große Empfehlung!

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