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Filmkritik: "4 Könige" (2015)

Weihnachten, für viele das Fest der Liebe und Familie. Für einige steht Weinachten jedoch nur in Verbindung mit Druck, Streit und blöden Geschenken. So geht es Lara (Jella Haase), Alex (Paula Beer), Timo (Jannis Niewöhner) und Fedja (Moritz Leu), die aus den verschiedensten Gründen dieses Jahr Weihnachten mit ihrem Arzt Doktor Wolf (Clemens Schick) in einer Kinder-und Jugendpsychatrie verbringen.


Während die einen Probleme mit ihren Eltern haben und einfach nur Zuflucht suchen, kämpfen die anderen mit Gewaltausbrüchen und Mobbing in der Schule. Doktor Wolf möchte die alt herkömmlichen Strukturen beiseite lassen. Jugendliche brauchen keine strengen Regeln, sondern eine Bezugsperson. Diese möchte er über Weihnachten für sie sein, er möchte sie nicht isolieren, sondern als Gruppe zusammenführen, von der auch er ein Teil ist. Mit dieser Einstellung stößt er auf große Gegenspieler.


Was ist der wahre Zauber von Weihnachten und braucht man dafür große Geschenke oder ein tolles Essen? Mit dieser Frage beschäftigt sich der 2015 erschienenen Film „4 Könige“.


Hierbei handelt es sich um Jugendliche mit psychischen Erkrankungen, vor allem in Form von Traumata, die bei allen vier Hauptcharakteren stark ausgeprägt sind.

Der Film ist ein gutes deutsches Drama geworden. Die fünf Hauptdarsteller spielen sehr ihre Rollen sehr glaubwürdig und mit Leidenschaft.


Ich hätte mir gewünscht, dass der Film an manchen Stellen noch tiefere Einblicke gibt. Trotz allem hat der Film starke Momente, konnte mich aber aufgrund dessen nicht vollständig überzeugen, wie ich es von einem Drama normalerweise gewohnt bin.


Alles in allem ist „4 Könige“ ein guter, kleiner, deutscher Film und wer die Thematik rundum psychische Erkrankungen, Erwachsenwerden und die Tücken des Lebens interessant findet, sollte sich den auf jeden Fall ansehen.

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